30.Juni 2023
Nach ein paar Tagen am Stausee Kelbra - Campingplatz, wollen wir uns noch einen kleinen Nervenkitzel gönnen. Nur um die Ecke liegt Sondershausen; unter dem Ort gibt es eines der ältesten und tefsten Salzbergwerke Deutschlands. Heute ist es teilweise ein Erlebnisbergwerk, es werden geführte Touren angeboten, Konzerte gegeben oder Hochzeiten vollzogen. Aber es wird auch noch in tieferen Stollen weiterhin Salz abgebaut, hauptsächlich für den Winterdienst.
Wie wir von unserem Bergmann erfahren besteht die Hauptbeschäftigung heute die alten Schächte zu sihcern und wieder zu verfüllen um zu verhindern das Sondershausen weiter absinkt. Dafür wird Industrieabfall und Bauschutt in die Hohlräume gepumpt mit Hilfe einer Lauge. Die zur Besichtigung freigebenen Stollen sind aber beräumt und beherbergen verschiedene Ausstellungen, einen Konzertsaal und einen Hochzeitsraum.
Runter geht es die 680 m mit einer offenen Seilfahrt. Die rasante Fahrt nach unten passiert in völliger Dunkelheit, nichts für Leute mit Platzangst. Auf jeden Fall sollte man sämtliche Extremitäten und Geräte nah am Mann oder der Frau halten. Unten geht es rasant weiter mit den offenen Schacht-Pritschenwagen fahren wir durch ein regelrechtes Labyrinth von Gängen. Allein findet man sich hier sicher nicht zurecht.
Nach einer Ausstellung über die hier gebunkerten Werte während des zweiten Wetkrieges können wir uns von der rasanten Fahrweise bei einer gemütlichen Kahnfahrt auf dem Laugensee erholen. Zur Unterhaltung gibt es einen chwan und die Statue der Heiligen Barbara, der Schutzheiligen der Bergleute. Für die Mutigen ist extra eine früher übliche Rutsche eingerichtet worden. Auf dem Arschleder geht es mit Karacho in die nächste untere Ebene.


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